Wenn Sie …

….dann ist Supervision der professionelle Klärungsweg!

Mein Konzept von Supervision

Supervision ist berufsbezogene Beratung. Sie dient der Aufklärung von beruflichen Handlungssituationen, die als schwierig, spannungsvoll oder irritierend erlebt werden. In der Supervision geht es vor allem darum, die Handlungs- und Verhaltensmotive aller Beteiligten zu erkennen und besser und genauer zu verstehen, einschließlich der eigenen Motive. Ein besseres Verständnis der eigenen Person und anderer Personen eröffnet neue Handlungsperspektiven und Verhaltensmöglichkeiten, die dann im Verlauf eines Supervisionsprozesses erprobt und gegebenenfalls revidiert werden können.

Bei der Analyse beruflicher Handlungssituationen sind drei Betrachtungsebenen wichtig:

Die Person

Im Beruf handeln Menschen zum einen auf der Grundlage ihrer beruflichen Fachkompetenz. Zum andern wird berufliches Handeln auch durch Einstellungen, Erwartungen und Wahrnehmungsgewohnheiten beeinflusst, die im Verlauf der Biographie, der Berufsausbildung und durch Berufserfahrung erworben wurden. Diese biographischen und berufsbiographischen Einflüsse auf das berufliche Handeln zu erkennen und in ihren Auswirkungen zu verstehen, ist Ziel von Supervision. Zum Verstehen dieser (berufs)biographischen Anteile beziehe ich mich in meinem Supervisionskonzept auf Erkenntnisse und Einsichten der Psychoanalyse.

Das Team

Berufliche Arbeit findet fast immer – in mehr oder weniger ausgeprägter Form – im Team statt. Jedes Team entwickelt seine eigene Dynamik. Im Team werden Positionen zugewiesen, ausgehandelt und – mehr oder weniger freiwillig – akzeptiert. Die Position im Team eröffnet und begrenzt die beruflichen Handlungsmöglichkeiten jedes Teammitglieds. Zum Verstehen der Prozesse, die sich im jeweiligen Team abspielen, verwende ich Erkenntnisse und Einsichten der Sozialpsychologie und der Gruppendynamik.

Die Institution

Das berufliche Handeln wird ferner durch die Institution geprägt, in der jemand arbeitet. Die Institution definiert die Aufgaben, stellt die Ressourcen zur Aufgabenerledigung bereit, beschreibt Berufsrollen für die Beschäftigten, verlangt die Einhaltung bestimmter Normen und Werte und entwickelt eine spezifische Organisationskultur. Zum Verstehen dieser Aspekte, die berufliches Handeln ermöglichen und begrenzen, beziehe ich mich auf Erkenntnisse und Erklärungsansätze der Institutions- und Organisationssoziologie.

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